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9 Quellen · Version 1

Suche nach Atommüll-Endlager auf unter fünf Prozent der Bundesfläche eingegrenzt

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat die Suchflächen für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland weiter eingegrenzt. Nur noch weniger als fünf Prozent der Bundesfläche kommen infrage, fünf Bundesländer wurden vollständig ausgeschlossen. Bis 2050 soll der Standort für rund 27.000 Kubikmeter Atommüll bestimmt werden.

Veröffentlicht Zusammenfassung aktualisiert 28. Okt. 2026, 06:01

Die Zusammenfassung

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat den Suchraum für ein deutsches Endlager für hochradioaktiven Atommüll weiter eingegrenzt. Den Mitteilungen der Medien zufolge kommen nach weiteren Prüfungen nur noch weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands für die Standortsuche infrage. Das Endlager soll laut den Berichten für rund 27.000 Kubikmeter beziehungsweise Tausende Tonnen des derzeit oberirdisch gelagerten Mülls ausgelegt sein. Als Zieljahr für die Festlegung des Standorts wird das Jahr 2050 genannt.

Fünf Bundesländer scheiden aus der weiteren Suche komplett aus. Den Angaben zufolge handelt es sich dabei um Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland. Flächen in Sachsen-Anhalt und Thüringen verbleiben den Berichten nach weiterhin im Prüfverfahren.

Was gesichert ist

  • Die geeigneten Suchflächen wurden auf unter fünf Prozent der deutschen Landesfläche eingegrenzt.

    Belegt durch tagesschau, MDR Aktuell, Spektrum
  • Fünf Bundesländer fallen komplett aus der Suche nach einem Endlager heraus.

    Belegt durch Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Deutschlandfunk, n-tv
  • Zu den ausgeschlossenen Ländern zählen Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland.

    Belegt durch MDR Aktuell, Deutschlandfunk
  • Das Endlager soll rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll aufnehmen.

    Belegt durch Spiegel, n-tv

Was noch unklar ist

  • Die genaue Aufteilung der verbleibenden Restflächen auf Bundesländer wie Sachsen-Anhalt und Thüringen wird nur von einzelnen regionalen Quellen thematisiert.

    Belegt durch MDR Aktuell

Wo sich Quellen unterscheiden

Fokussierung der Berichterstattung

Überregionale Medien heben in ihren Schlagzeilen vor allem das Ausscheiden von fünf Bundesländern hervor, während regionale Medien den Verbleib von Flächen in Mitteldeutschland betonen.

Fokus auf das Ausscheiden von fünf Bundesländern

Belegt durch Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Deutschlandfunk, n-tv

Fokus auf verbleibende Flächen in Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt/Thüringen)

Belegt durch MDR Aktuell

Verwendete Originalbeiträge 9

Viele Quellen sind kein automatischer Qualitätsbeweis. Entscheidend ist, was eine Quelle tatsächlich belegt und ob sie Primärinformationen enthält.

  1. Öffentlich-RechtlichtagesschauDE

    Atommüll-Endlager: In weiteren Bundesländern soll nicht mehr gesucht werden

    „Die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll in Deutschland wird konkreter. Die zuständigen Fachleute haben die geeigneten Gebiete weiter eingegrenzt - auf weniger als fünf Prozent der Landesfläche.“
    Original öffnen
  2. Mitte-RechtsFrankfurter Allgemeine ZeitungDE

    Atommüll: Fünf Bundesländer sind

    „Wo entsteht Deutschlands Endlager für hochradioaktive Abfälle? Die zuständige Behörde hat mögliche Gebiete am Dienstag weiter eingegrenzt.“
    Original öffnen
  3. Öffentlich-RechtlichMDR AktuellDE

    Sachsen raus - Sachsen-Anhalt und Thüringen als Standorte weiter

    „Für ein Atommüll-Endlager kommen nach weiteren Prüfungen nur noch fünf Prozent der Fläche Deutschlands infrage. Sachsen, Berlin und Hessen sind ab sofort nicht mehr Teil der Suche.“
    Original öffnen
  4. Mitte-LinksTagesspiegelDE

    : Kommt das Atommüll-Endlager in Ihre Region?

    „Deutschland sucht noch immer den besten Standort für Tausende Tonnen radioaktiver Abfälle. Jetzt wurden erneut viele Gebiete ausgeschlossen. Unsere Karte zeigt, welche Regionen .“
    Original öffnen
  5. MitteSpektrumDE

    Letzter Zwischenstand: 95 Prozent der Landesfläche scheiden als Endlager-Standorte aus

    „Wohin mit dem hochradioaktiven Müll, der derzeit oberirdisch lagert? Nun wurde ein letzter Zwischenstand bekannt gegeben, welche Flächen noch als Endlager untersucht werden.“
    Original öffnen
  6. Mitte-LinksSpiegelDE

    Atommüll-Endlager: Fünf Bundesländer fallen bei der Suche heraus

    „Für rund 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiven Müll sucht Deutschland ein Endlager. Es soll eine Million Jahre halten. Die zuständige Gesellschaft hat die möglichen Gebiete nun weiter eingegrenzt.“
    Original öffnen
  7. Öffentlich-RechtlichDeutschlandfunkDE

    Bundesgesellschaft für Endlagerung - Suche nach Atommüll-Endlager: Fünf Bundesländer fallen heraus

    „Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Das teilte die zuständige Bundesgesellschaft (BGE) mit, die derzeit im niedersächsischen Peine tagt.“
    Original öffnen
  8. Mitten-tvDE

    Fünf Bundesländer fallen raus: Gebiete für Atommüll-Endlager deutlich eingegrenzt

    „Bis 2050 soll ein Endlager für rund 27.000 Kubikmeter Atommüll gefunden werden. Die Bundesgesellschaft für Endlagersuche grenzt das Gebiet nun deutlich ein. Fünf Bundesländer kommen nicht länger infrage.“
    Original öffnen
  9. Öffentlich-RechtlichMDR AktuellDE

    Atommüll-Endlager gesucht: Warum Sachsen-Anhalt bleibt

    „Die Endlager-Suche für Deutschlands Atommüll . Zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt ein Bundesland bisher mit besonders viel Fläche in Frage. Das könnte sich allerdings ändern.“
    Original öffnen

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