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16 Quellen · Version 3

Hackerangriff auf die AfD: Hunderttausende E-Mails im Netz veröffentlicht

Nach einem Cyberangriff bei einem Dienstleister der AfD wurden mehr als 400.000 E-Mails und Dokumente aus mehreren Parteikonten im Netz veröffentlicht. Die Parteiführung bestätigte den Hackerangriff. Medienberichte verweisen auf enthaltene Finanzdaten, Parteidebatten und interne Äußerungen.

Veröffentlicht Zusammenfassung aktualisiert 24. Okt. 2026, 06:01

Die Zusammenfassung

Markierungen antippen

Nach Angaben von Medien und der AfD haben sich Unbekannte Zugriff auf E-Mail-Postfächer der Partei verschafft. Ein Parteisprecher bestätigte den Angriff. Den Berichten zufolge erfolgte der unbefugte Zugriff Ende September über einen Hosting-Dienstleister der Partei.

Auf der anonymen Website 'hexane.cc' wurden rund 421.000 E-Mails sowie Dokumente aus zehn Postfächern veröffentlicht. Betroffen sind nach Medienberichten unter anderem Konten von aktuellen und früheren Parteifunktionären wie Alice Weidel, Alexander Gauland und Jörg Meuthen. Erste Recherchen von Medien zeigen Inhalte zu alltäglicher Parteiarbeit, Spenden, Bankdaten, interne Debatten um ein Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke sowie rassistische Aussagen.

Laut einem Bericht der Zeitung 'Die Zeit' äußerte sich ein mutmaßlicher Hacker zu seinen Motiven und gab an, den Druck bezüglich eines Parteiverbotsverfahrens erhöhen zu wollen. Die AfD bemüht sich nach Medienberichten , während Sicherheitsexperten den möglichen organisatorischen und politischen Schaden für die Partei als erheblich bewerten.

Was gesichert ist

  • Die AfD war Ziel eines Hackerangriffs auf ihre E-Mail-Postfächer.

    Belegt durch Nius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, n-tv
  • Im Internet wurden Hunderttausende E-Mails aus Parteikonten veröffentlicht.

    Belegt durch der Freitag, Tichys Einblick, Frankfurter Rundschau, n-tv
  • Die geleakten Daten stammen nach Angaben der Verantwortlichen aus zehn E-Mail-Postfächern.

    Belegt durch der Freitag, Tichys Einblick

Was noch unklar ist

  • Genaue Identität und Urheberschaft der angreifenden Personen.

    Belegt durch Nius, Frankfurter Rundschau, Tichys Einblick, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Vollständiger Umfang und Authentizität aller im Internet hochgeladenen Dokumente.

    Belegt durch Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tichys Einblick, n-tv

Wo sich Quellen unterscheiden

Bewertung des Schadens für die AfD

Während Vertreter der Partei den Vorfall als kontrolliert und frei von Skandalen darstellen, gehen Experten und Medien von erheblichem politischen Schaden aus.

AfD sieht keinen Stoff für Skandale und betrachtet Angriff als rasch beendet

Belegt durch Frankfurter Allgemeine Zeitung, n-tv

Experten und Medien sehen großen politischen Schaden und sensible Enthüllungen

Belegt durch n-tv, Tichys Einblick, MDR Aktuell

Verwendete Originalbeiträge 16

Viele Quellen sind kein automatischer Qualitätsbeweis. Entscheidend ist, was eine Quelle tatsächlich belegt und ob sie Primärinformationen enthält.

  1. Mitte-RechtsHandelsblattDE

    AfD-Leak: Wie das Handelsblatt den Datensatz prüft – und was er preisgibt

    „Mehr als 400.000 E-Mails aus dem Innenleben der AfD kursieren im Netz. Das Handelsblatt hat das Material untersucht – auch mit Mails, die eigene Reporter einst an die Partei schickten.“
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  2. Rechter RandNiusDE

    AfD-Hacker wollte offenbar Druck auf Verbotsverfahren erhöhen

    „Einer der mutmaßlichen Hacker hinter dem großen Datenleck bei der AfD hat sich in einem Interview mit der „Zeit“ zu den Motiven geäußert.“
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  3. Linksder FreitagDE

    421.000 AfD-Mails wurden geleakt – und eine Betreffzeile

    „Ende September Hacker interne Nachrichten aus zehn AfD-Postfächern, darunter die von Alice Weidel und Alexander Gauland. Darin finden sich Spendentricks, Rassismus und Hitler-Lob. Doch warum schadet all das der Partei kaum? Die Website sieht so aus, als wäre man ins M“
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  4. Mitten-tvDE

    "Wir müssen sein!!!": Der AfD-Leak zeigt, welchen Weg Alice Weidel gegangen ist

    „Fast eine halbe Million Dokumente der AfD wurden durch einen Hack öffentlich. Der AfD-Leak ist der wohl größte in der deutschen Parteiengeschichte. An den mutmaßlich authentischen Daten lässt sich die der AfD ablesen.“
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  5. Mitten-tvDE

    Spenden, Höcke, Bankdaten: Hackerangriff legt der AfD offen

    „Hacker erbeuten Hunderte Gigabyte an Datenmaterial bei einem Angriff auf die AfD. Erste Recherchen in den E-Mails und Dokumenten bringen dabei sensible Daten zum Vorschein und geben einen Einblick in die Debatte über ein Parteiausschlussverfahren gegen Björn Höcke.“
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  6. Mitte-LinksSüddeutsche ZeitungDE

    Datenleck: Was steht im AfD-Leak?

    „Die „Süddeutsche Zeitung“ hat ein erstes Konvolut aus dem AfD-Leak analysiert. Darunter sind E-Mails zu  – aber auch zur alltäglichen Parteiarbeit.“
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  7. Mitte-RechtsFrankfurter Allgemeine ZeitungDE

    Geleakte E-Mails: Die AfD versucht den zu begrenzen

    „Große Datenmengen , aber kein Stoff für Skandale – so will die AfD den Hackerangriff sehen. Doch noch überblickt kaum jemand, was in den Mails steht.“
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  8. RechtsTichys EinblickDE

    Der Hacker-Angriff auf die AfD – was der Partei nun droht

    „Da helfen keine schnellen „“-Kommentare, da hilft kein Weglächeln des ziemlich Problems: Die Alternative für Deutschland steht vor tausenden möglichen Veröffentlichungen, die kein gutes Licht auf die Fraktion werfen könnten – immerhin haben Cyber-Kr“
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  9. Öffentlich-RechtlichMDR AktuellDE

    AfD-Hackerangriff: Experte sieht großen Schaden

    „Nach einem Hackerangriff auf die AfD sollen Hunderttausende Mails veröffentlicht worden sein. Cybersicherheitsexperte Mirko Ross sieht großen Schaden für die Partei.“
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  10. Rechter RandNiusDE

    Hackerangriff auf AfD – Offenbar Hunderttausende Mails erbeutet

    „Bei einem Hackerangriff auf die AfD sind nach Angaben der Partei vermutlich Daten aus ihren E-Mail-Konten erbeutet worden.“
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  11. LinksFrankfurter RundschauDE

    AfD-Datenleak: Mails sollen und Holocaust-Leugnung enthalten

    „Hunderttausende AfD-Mails sind nach einem Hackerangriff im Netz aufgetaucht. Die Hintergründe sind unklar, die Inhalte .“
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  12. RechtsTichys EinblickDE

    Hackerangriff auf die AfD: Angeblich E-Mails im Internet veröffentlicht

    „Unbekannte behaupten, sie hätten sich im September 2026 in Systeme eines Hosting-Dienstleisters eingehackt, sich illegal Zugriff auf zehn Postfächer der Partei verschafft und den Inhalt der Konten kopiert. Welche Daten tatsächlich gestohlen wurden, ist bislang unklar. Jetzt sind “
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  13. Mitte-RechtsFrankfurter Allgemeine ZeitungDE

    AfD-Mails gehackt: Soll so die AfD werden?

    „Die AfD bestätigt einen Hackerangriff auf E-Mail-Konten von Parteimitgliedern. Datenmengen kursieren im Netz. Was steht drin, und wer hat sie veröffentlicht?“
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  14. Mitte-LinksSüddeutsche ZeitungDE

    Datenleck: AfD von Hackern angegriffen

    „Hacker haben sich offenbar Zugang zu Mail-Postfächern der AfD verschafft. Hunderttausende interne Nachrichten könnten abgeflossen sein. Ein Parteisprecher bestätigt den Angriff.“
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  15. Mitten-tvDE

    Zahlreiche Daten veröffentlicht: E-Mail-Konten der AfD gehackt - Hunderttausende Mails

    „Noch ist das ganze Ausmaß unklar: Hacker attackieren E-Mail-Konten der AfD und veröffentlichen viele Daten im Internet. Laut der Partei ist der Angriff allerdings rasch erkannt und beendet worden.“
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  16. Öffentlich-RechtlichDeutschlandfunkDE

    Medienbericht - Hackerangriff auf die AfD: Mails im Internet veröffentlicht

    „Auf die AfD hat es nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung einen Hackerangriff gegeben.“
    Original öffnen

Änderungen & Korrekturen

  1. Version 3 · 24. Okt. 2026, 06:01

    Neu hinzugekommen sind Angaben zum betroffenen Hosting-Dienstleister der AfD, die Nennung einzelner betroffener Postfächer (darunter von Alice Weidel, Alexander Gauland und Jörg Meuthen), Verweise auf die Veröffentlichungs-Website 'hexane.cc' sowie Berichte über ein Interview eines mutmaßlichen Hackers in der 'Zeit' zu seinen Motiven.

  2. Version 2 · 22. Okt. 2026, 06:01

    Neue Berichte liefern weitere Details zu untersuchten Inhalten der geleakten Daten, darunter Dokumente zu Spenden, Bankdaten und parteiinternen Debatten um Björn Höcke.

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