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6 Quellen · Version 1

Trump verhängt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner

US-Präsident Trump hat neue Zölle von zehn bis 12,5 Prozent auf Importe aus rund 60 Ländern verhängt, darunter die EU. Als Begründung nennt die US-Regierung unzureichende Maßnahmen der betroffenen Staaten gegen Zwangsarbeit, was einzelne Quellen infrage stellen.

Veröffentlicht Zusammenfassung aktualisiert 25. Juli 2026, 06:04

Die Zusammenfassung

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US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle auf Importe aus rund 60 Ländern verhängt, darunter auch die Europäische Union. Die Aufschläge liegen laut übereinstimmenden Berichten zwischen zehn und 12,5 Prozent und traten nach Angaben des Deutschlandfunks um sechs Uhr deutscher Zeit in Kraft. Sie schließen den Angaben zufolge unmittelbar an zuvor bestehende Strafzölle an, die zum gleichen Zeitpunkt ausliefen.

Nach Angaben von Tichys Einblick, die sich auf einen Bericht von nbcnews.com beruft, sind von den neuen Zöllen Handelspartner betroffen, die zusammen etwa 99,4 Prozent aller US-Einfuhren ausmachen. Als offizielle Begründung nennt die US-Regierung laut mehreren Quellen den Vorwurf, die betroffenen Staaten und Wirtschaftsräume hätten Verbote gegen Waren aus Zwangsarbeit nicht ausreichend erlassen oder durchgesetzt. Laut Süddeutscher Zeitung äußerte sich der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer in diesem Sinne und begründete die Einfuhrabgaben mit einem aus US-Sicht zu laschen Vorgehen gegen Zwangsarbeit.

Die tagesschau und berichtet, die Maßnahme sei umgehend auf Kritik gestoßen. Auch ein Kommentar der Süddeutschen Zeitung ; zugleich wird angemerkt, dass europäische Exporte in die USA durch begleitende Entwicklungen sogar günstiger werden könnten. Die junge Welt beschreibt die Reaktionen der Handelspartner insgesamt als gelassen.

Zur Ausgestaltung der Maßnahme oder möglichen Gegenreaktionen einzelner betroffener Staaten liegen in den vorliegenden Quellen keine weiteren Details vor.

Was gesichert ist

  • US-Präsident Trump hat neue Zölle auf Importe aus rund 60 Ländern verhängt.

    Belegt durch Deutschlandfunk, Tichys Einblick, tagesschau
  • Die neuen Zölle betragen zwischen zehn und 12,5 Prozent.

    Belegt durch Deutschlandfunk, Tichys Einblick, tagesschau, Süddeutsche Zeitung
  • Von den Zöllen ist auch die Europäische Union betroffen.

    Belegt durch Süddeutsche Zeitung, tagesschau
  • Die US-Regierung begründet die Zölle offiziell mit unzureichendem Vorgehen der betroffenen Länder gegen Zwangsarbeit.

    Belegt durch Deutschlandfunk, Tichys Einblick, tagesschau, Süddeutsche Zeitung
  • Die neuen Zölle schließen an zuvor bestehende Strafzölle an, die zeitgleich ausliefen.

    Belegt durch junge Welt, Deutschlandfunk

Was noch unklar ist

  • Die Zölle träten um sechs Uhr deutscher Zeit in Kraft.

    Belegt durch Deutschlandfunk
  • Die betroffenen Handelspartner machten zusammen etwa 99,4 Prozent aller US-Einfuhren aus.

    Belegt durch Tichys Einblick
  • Der US-Handelsbeauftragte Greer habe die Zölle persönlich mit unzureichendem Vorgehen gegen Zwangsarbeit begründet.

    Belegt durch Süddeutsche Zeitung
  • Ob und wie die betroffenen Handelspartner konkret auf die Zölle reagiert haben, bleibt unklar.

    Belegt durch junge Welt, tagesschau

Wo sich Quellen unterscheiden

Glaubwürdigkeit der offiziellen Begründung mit Zwangsarbeit

Während einige Quellen die Begründung der US-Regierung neutral wiedergeben, stellen andere sie explizit infrage oder bezeichnen sie als unplausibel beziehungsweise unangemessen.

Begründung wird neutral referiert

Belegt durch Deutschlandfunk, Tichys Einblick, Süddeutsche Zeitung

Begründung wird als fragwürdig oder unpassend dargestellt

Belegt durch junge Welt, Süddeutsche Zeitung, tagesschau

Reaktion der Handelspartner

Die junge Welt beschreibt die Reaktion der Handelspartner als gelassen, während die tagesschau von umgehender Kritik an der Maßnahme berichtet.

Gelassene Reaktion

Belegt durch junge Welt

Umgehende Kritik

Belegt durch tagesschau

Verwendete Originalbeiträge 6

Viele Quellen sind kein automatischer Qualitätsbeweis. Entscheidend ist, was eine Quelle tatsächlich belegt und ob sie Primärinformationen enthält.

  1. Linksjunge WeltDE

    US-Handelspolitik:

    Pünktlich zum Auslaufen seiner letzten Strafzölle bringt der US-Präsident neue auf den Weg. : Die USA wollten die Zwangsarbeit bekämpfen. Die Handelspartner reagieren gelassen.
    Original öffnen
  2. Mitte-LinksSüddeutsche ZeitungDE

    Handelspolitik: Trumps Entscheidung für neue Strafzölle ist .

    Von Zwangsarbeit ist das Leben von Arbeitnehmern in der EU . Aber der US-Präsident tut eben . Europäische Exporte nach Amerika könnten jetzt sogar billiger werden.
    Original öffnen
  3. Öffentlich-RechtlichDeutschlandfunkDE

    Wirtschaft - Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Länder

    US-Präsident Trump hat neue Zölle auf Importe aus 60 Ländern verhängt. Die Aufschläge von 10 bis 12,5 Prozent treten um sechs Uhr deutscher Zeit in Kraft. Sie schließen nahtlos an bislang bestehende Zölle an, die heute auslaufen. die bet
    Original öffnen
  4. RechtsTichys EinblickDE

    Trump: Neue

    Die US-Regierung verhängt ab sofort zusätzliche Zölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent auf Importe aus 60 Handelspartnern, die zusammen etwa 99,4 Prozent aller US-Einfuhren ausmachen. Begründet wird der Schritt mit dem Vorwurf, diese Staaten und Wirtschaftsräume hätten Verbote f
    Original öffnen
  5. Öffentlich-RechtlichtagesschauDE

    US-Regierung verhängt neue Zölle gegen 60 Länder

    Wegen gegen Zwangsarbeit hat US-Präsident Trump Zölle auf Importe aus 60 Ländern verhängt - und zwar bis zu 12,5 Prozent. Betroffen ist auch die EU. Die Maßnahme .
    Original öffnen
  6. Mitte-LinksSüddeutsche ZeitungDE

    Handelspolitik: Trump verhängt neue Zölle gegen Dutzende Länder und die EU

    Der US-Handelsbeauftragte Greer begründet die Einfuhrabgaben von zehn bis 12,5 Prozent mit gegen Zwangsarbeit.
    Original öffnen

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